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Etappenziel erreicht!

Die DRONCO AG hat schneller als erwartet die Ziellinie des selbst gesteckten Etappenziels hinter sich gelassen und gehört heute zu den Global Playern der Schleif- und Trennmittelbranche. Möglich wurde dies durch eine vollständige Neuausrichtung bei den Produkten, der Produktion und den Vertriebsaktivitäten.


“Durch konstante und konsequente Veränderung ist es uns gelungen, aus der Verlustzone herauszukommen und DRONCO zu einem stark wachsenden und prosperierenden Unternehmen zu machen”, freut sich Hermann Bröker, Vorstandsvorsitzender der DRONCO AG, über die Entwicklung. Die angesprochenen Veränderungen betrafen dabei alle Unternehmensbereiche, von der Produktion über die Logistik bis hin zum Marketing. Und sie sind keineswegs zu Ende. Am jetzigen Meilenstein geht es vorbei zum nächsten.

Produktion: umgekrempelt!

Mit der Forderung, dass jedes Produkt auf jeder Maschine hergestellt werden kann, trat Bröker im Jahr 2003 den kompletten Umbau der Produktion bei DRONCO an. Heute kann er für sich und sein Unternehmen in Anspruch nehmen, dieses Ziel erreicht zu haben. Dafür wurden beispielsweise in den letzten beiden Jahren 14 neue Maschinen aufgestellt, der Investitionsrahmen im Bereich der Produktion beträgt allein im laufenden Geschäftsjahr drei Millionen Euro.

Der Lohn für diese Anstrengungen ist die extreme Flexibilität der Produktion. Heute können bei DRONCO Trennscheiben mit Durchmessern zwischen 100 mm und 230 mm in jeder Dicke auf jeder Maschine hergestellt werden. Die Umrüstzeiten wurden dramatisch reduziert, so dass auch geringe Losgrößen lohnend sind. Besonders positiv wirkt sich dabei aus, dass die DRONCO-Techniker die Installation und Programmierung der Maschinen immer selber durchgeführt haben. Dadurch ist ein schnelles Eingreifen bei Störungen genauso möglich wie die spezifische Weiterentwicklung des Maschinenparks. Die Einsatzbereitschaft von deutlich über 85 Prozent belegt diese positiven Effekte der unternehmerischen Entscheidung, auf externe Zuarbeit an diesem Punkt zu verzichten.
“In der Produktion haben wir eine vorläufige Ausbaustufe erreicht”, so Bröker, “Automatisierung und Ausweitung der Produktion werden ab jetzt analog zur Unternehmensentwicklung weiter wachsen”.

Logistik: flexibilisiert!

Das erreichte und avisierte Produktionswachstum erfordert auch im Bereich der Logistik eine weitere Entwicklung. Die Grundlage dafür wird derzeit mit dem Neubau eines Logistikzentrums unmittelbar neben der Produktionsstätte in Wunsiedel gelegt. Dafür wurde ein 30.000 Quadratmeter großes Nachbargrundstück gekauft, auf dem im ersten Ausbauschritt ein Lager mit 10.000 Palettenplätzen und großem Kommissionierbereich erstellt wird. Die Investitionen, die in diesem Jahr in die Logistik fliessen, liegen in einer Höhe von ca. 4,5 Millionen Euro.
Durch die Zentralisierung der Logistik, aktuell ist sie auf drei Standorte in der Umgebung von Wunsiedel verteilt, werden nicht allein Kostenvorteile erzielt, auch Lieferfähigkeit und Lieferzeiten werden davon profitieren. “Die Lagertechnik wird auf die zukünftigen Anforderungen ausgerichtet”, so der Vorstandsvorsitzende Hermann Bröker, “das heisst bei uns: mehr Flexibilisierung als Automatisierung”. Wie in der Produktion soll auch bei der DRONCO-Logistik schnell auf veränderte Anforderungen reagiert und auch kleinste Mengen umgesetzt werden können.
Die Inbetriebnahme des neuen Logistikzentrums ist für Januar 2008 geplant. Ganz im Stil der jüngsten DRONCO-Historie ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass ab Januar 2008 aus dem neuen Lager geliefert wird.

Produktentwicklung: dynamisiert!

Alle 90 Tage ein neues Produkt lautet eine der Maximen bei DRONCO. Dafür wird in den Bereich der Forschung und Entwicklung entsprechend investiert, in den letzten drei Jahren waren es allein über eine Million Euro. Neuestes Forschungsprojekt: die Nanotechnologie. Dabei ist dieser Aufwand weder Selbstzweck noch Marketingmittel. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Produktqualitäten und -eigenschaften im Sinne einer verbesserten Leistungsfähigkeit für den Anwender ist die treibende Energie hinter diesen Aufwendungen. Die hohe Zahl von Innovationen zahlt sich für DRONCO aus. „Im letzten Jahr war allein jedes zwanzigste ausgelieferte Produkt eine innovative Neuheit“, kommentiert Vorstand Stefan Vollmers. Nimmt man die verbesserten Produkte des bestehenden Sortimentes hinzu, so erhöht sich dieser Anteil sogar auf 50 Prozent des Umsatzes. Aber auch hier hat sich das Unternehmen hohe Ziele gesteckt: Mittelfristig soll jedes zehnte verkaufte Produkt des breiten Produktspektrums zur Kategorie der innovativen Neuheiten gehören.

Umsatzziele: hochgesteckt!

Mit teilweise zweistelligen Wachstumsraten bei Umsatz und Ergebnis ist DRONCO aus der vor sieben Jahren drohenden Insolvenz herausgekommen. Die konsequente Umsetzung der Veränderungen haben das Unternehmen nicht nur beim Umsatz vorangebracht, es lässt sich auch realistisch auf eine Rendite nach Steuern in der Größenordnung von vier bis fünf Prozent hin planen. Neben den Maßnahmen im Bereich der Produktion haben beispielsweise die Einkaufsoptimierung und Maßnahmen in der Logistik zu einer Kostenoptimierung beigetragen. Besonders wichtig ist die inzwischen wieder gute Eigenkapitalausstattung, die derzeit bei einer wirtschaftlichen Eigenkapitalquote von knapp 50 Prozent liegt.
Einen bedeutenden Anteil an der Entwicklung hat der Export, die Produktqualität und der Faktor “Made in Germany” sind dabei gute Voraussetzungen für ein weiteres internationales Wachstum. DRONCO-Produkte sind in fast allen Ländern der Welt zu finden und der Exportanteil beträgt inzwischen 75 Prozent. Aber auch auf dem Heimatmarkt verzeichnet das Unternehmen ein kontinuierlich hohes Wachstum. Mit einem Auftragseingang von 20 Prozent über Vorjahr bis Ende Mai 2007 und einer Verdreifachung des Inlandsumsatzes innerhalb der letzten acht Jahre lässt sich die Erfolgsaussage dokumentieren.
Die vorsichtige Prognose des Vorstandsvorsitzenden für die Umsatzhöhe in fünf Jahren liegt bei 50 Millionen Euro, wobei er sofort hinzufügt, dass sie wahrscheinlich doch höher liegt. “Wir werden weiter in Prozess- und Produktinnovationen investieren”, resümiert Hermann Bröker und macht damit gleichzeitig deutlich, dass das hohe Tempo, mit dem man bei DRONCO arbeitet, keineswegs reduziert wird.
7/2007

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